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„Lauter als das Blasorchester"

Altena. Mit einem Weihnachtskonzert haben sich am Samstag die Altenaer Chöre, das Blasorchester Altena und die Musikschule Lennetal in Person von Martina Kluge und ihrer Harmonika in der Lutherkirche präsentiert. Zunächst begrüßten Wolfgang Noack vom Kulturring und Pfarrerin Merle Fokkert das Publikum in der nahezu voll besetzen Lutherkirche. Lediglich auf dem Balkon waren noch einige Plätze frei. Dort hatte sich zudem das Blasorchester Altena eingefunden. Sie waren es auch, die gleich im ersten Teil des Konzerts mit der „Toccata“, der „Laudatio Gloriosa“ und vor allem mit „Tochter Zion“ ein musikalisches Ausrufezeichen setzen konnten. Gerade bei Letzterem hatte Pfarrerin Merle Fokkert darauf hingewiesen, „dass wir lauter als das Blasorchester sein müssen.“ Die Besucher nahmen diesen Hinweis gerne auf und ließen das „Hosianna“ durch den Kirchenraum erschallen. Nach der Begrüßung waren es zunächst die Männergesangvereine aus Evingsen (Liederkranz) und Wiblingwerde, die unter der Leitung von Alfia Möllmann mit „Öffnet die Tore weit“, Denn es ist Weihnachtszeit“ und „Es ist ein Ros entsprungen“ musikalisch auf die Adventszeit einstimmten. Ebenfalls am Programm mitgewirkt haben der Chor der Neuapostolischen Kirche (Leitung: Jürgen Knuth), die Klingende Runde Evingsen (Leitung: Elke Hermens, der Frauenchor Evingsen (Leitung: Eugen Momot) und die Paul Gerhardt Kantorei (Leitung: Anja Sackenheim). Mit Martina Kluge trat zudem noch eine Musikerin auf, die mit der Harmonika nicht nur ein ungewöhnliches Instrument spielte, sondern auch eine speziell für dieses Instrument komponierte Messe nach der Musik von Prof. Florian Michlbauer vortrug. Zwischen den Auftritten der Chöre und Musikgruppen trat Pfarrerin Merle Fokkert ans Mikrofon, um besinnliche Texte über den tieferen Sinn des Advents vorzutragen. Bevor das Konzert in der Lutherkirche endete, intonierten alle Chöre und Besucher gemeinsam mit dem Blasorchester den Klassiker „O Du Fröhliche“.

Text - und Bildquelle: Altenaer Kreisblatt vom 18.12.2017 (Autor: Jari Wieschmann)